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Romeo und Julia in einem Kopenhagener Vorort: Die Dänin Mie und der Palästinenser Shadi lieben sich, doch ihr junges Glück wird jäh gestört, als Mies Bruder Per brutal zusammengeschlagen wird. Während Per im Koma liegt, tappt die Polizei im Dunkeln; die Medien sehen in dem Fall nur eine weitere Bestätigung für die Zunahme der Ausländerkriminalität in dem sozialen Brennpunkt. Mie sucht Trost bei ihrem Freund Shadi. Der jedoch weicht ihr aus, denn er hat Grund zur Annahme, dass sein eigener Bruder hinter dem Überfall auf Per steckt…
Mit ihrem neuen Film legt Annette K. Olesen ("Kleine Missgeschicke", "In deinen Händen") den Finger schmerzhaft auf die Wunde des kulturellen Grabens zwischen Dänen und muslimischen Einwanderern. Im Land des "Karikaturenstreits" hat sie damit erfolgreich ein aktuelles heißes Eisen angepackt: Mit jungen Laiendarstellern sowie großer Unmittelbarkeit in der Inszenierung schafft Olesen einen hohen Grad an Authentizität und beweist erneut, dass sie es als Regisseurin versteht, am Puls der Zeit zu sein.
Ein eindringlicher Film über den Kampf um gegenseitiges Vertrauen in einer Welt von Vorurteilen und schnellen Verdächtigungen.
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12 Monate Abenteuer für Constanza, Kwasi, Eduardo und Nairika, als Ausstauschüler zu Gast in Deutschland. 12 Monate Abenteuer auch für die Gastfamilien. Vom ersten Moment an ist die Kamera dabei, bleibt vertrauter, heimlicher Freund sowohl der Schüler als auch der deutschen Gasteltern, dem sie ihre Freuden, Sorgen und Erlebnisse anvertrauen. In diesem intensiven Jahr gibt es Hoffnungen, Enttäuschungen, neue Erkenntnisse und große Emotionen bei allen Beteiligten.
»12 Monate Deutschland« wirft durch die Augen der Austauschschüler einen ganz neuen, humorvollen und warmherzigen Blick auf Deutschland und besonders auf die Institution Familie. Eva Wolf zeigt in ihrem Film, dass es niemals einfach ist, sich in ein Abenteuer zu stürzen. Dabei jedoch über sich hinaus zu wachsen, ist eine der intensivsten Erfahrungen, die man machen kann.
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Lakonische Krimikomödie mit Jan Fedder und Axel Milberg.
Der Hamburger Ex-Kripo-Kommissar Piet Becker (Jan Fedder) soll sich in Husum um das Haus seiner verstorbenen Tante kümmern. Nach Jahren trifft er dort wieder auf seinen Bruder Hannes (Axel Milberg), der sich als Heiratsschwindler durchs Leben gaunert. Kaum angekommen, wird eine junge Frau ermordet. Sofort gerät der vorbestrafte Hannes unter Verdacht. Den ungleichen Brüdern bleibt nichts anderes übrig, als mit unkonventionellen Methoden nach dem wahren Mörder zu suchen. - In Lars Jessens lakonischer Krimikomödie brillieren Jan Fedder ("Großstadt-revier") und "Tatort"-Kommissar Axel Milberg als Partner wider Willen. "Endlich mal Qualität im Fach deutsche Krimikomödie", schrieb der "Weser Kurier" und die "Berliner Morgen-post" sah eine "feine Krimikomödie".
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Acht Freunde helfen sich gegenseitig beim Umzug. Immer wieder, über ein ganzes Jahr. Quer durch Berlin, aber auch kreuz und quer durch Deutschland. Beziehungen gehen kaputt, neue Liebe blüht auf, manchmal blüht die Liebe auch nur auf einer Seite, und manchmal wissen auch die Eltern nicht mehr, wo es eigentlich langgeht. Doch auch wenn Familien zerfallen, das Alte zerbricht und etwas Neues mit unklarer Haltbarkeit anfängt – am Ende gibt es immer ein paar Leute, die einem nicht den Sinn des Lebens erklären, nicht die Sterne vom Himmel holen, aber helfen, die Kartons in den vierten Stock zu tragen. Denn das Leben besteht aus Umzügen, und dies ist der Film dazu.
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Acht Freunde helfen sich gegenseitig beim Umzug. Immer wieder, über ein ganzes Jahr. Quer durch Berlin, aber auch kreuz und quer durch Deutschland. Beziehungen gehen kaputt, neue Liebe blüht auf, manchmal blüht die Liebe auch nur auf einer Seite, und manchmal wissen auch die Eltern nicht mehr, wo es eigentlich langgeht. Doch auch wenn Familien zerfallen, das Alte zerbricht und etwas Neues mit unklarer Haltbarkeit anfängt – am Ende gibt es immer ein paar Leute, die einem nicht den Sinn des Lebens erklären, nicht die Sterne vom Himmel holen, aber helfen, die Kartons in den vierten Stock zu tragen. Denn das Leben besteht aus Umzügen, und dies ist der Film dazu.
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Die Lagunenstadt im Spiegel ihrer Bewohner. Anmerkungen des Regisseurs Carlo Mazzacurati: Ein Jahr in Venedig und der Lagune. Vom nebeligen Herbst bis hin zum besonders sonnigen Sommer jenes Jahres habe ich die Zeit mit sechs Personen verbracht, die dort leben: Giovanni, Roberta, Ernesto, Carlo, Ramiro und Massimo. Sie haben mir von sich erzählt. Jeder Platz der Welt hat sein ganz eigenes, einzigartiges Wesen. Ich habe versucht das Wesen Venedigs durch diese Personen zu finden. Ein Jahr kann schnell vorübergehen. Zu jedem Charakter gibt es eine besondere Zeit, ein Klima. So gab es Tage voller Sonnenschein und Tage voller Regen. Es gab den kalten Winter und die Schwüle des Julis, sternenklare Nächte und andere, verhangene Nächte. Die Drehorte sind die Orte, an denen diese Personen leben und arbeiten, die Landschaft und das Wasser, durch welches sie sich bewegen: Mestre, das Hotel Danieli, St. Alvise, Murano, eine Bar in San Marco und Sacca Fisola. Der Grundgedanke war eine stille Hoffnung: Einen Schlüssel zu finden und damit die geheimen und unsichtbaren Türen der Stadt zu öffnen und davon zu erzählen. Für mich, als Venezianer vom Festland, war es eine Reise in eine unbekannte Welt.
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Sieben Brüder, geboren in Mülheim an der Ruhr zwischen 1929 und 1945. In einer Atmosphäre magischer Stille verweben sich ihre Erzählungen zum faszinierenden Familienuniversum, in dem sich deutsche Geschichte auf außergewöhnliche Weise spiegelt. Sieben Lebenswege zeugen von einer Generation, deren Kindheit zur Stunde Null endete bzw. gerade erst begann. Ihre Biographien entwickeln sich in ganz unterschiedliche Richtungen: Kaufmann, Bäcker, Komponist, Schauspieler, Manager, Lehrer. Die enge Verbundenheit der Brüder bleibt, über alle Unterschiede der Lebensentwürfe hinweg.
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»8. Wonderland« erzählt die atemberaubende Geschichte eines virtuellen Staates, den ein global zusammengesetztes Kollektiv aus Hunderten von Menschen im Internet gegründet hat. Sie wollen den bloßen Worten der Politik Taten entgegensetzen. Wöchentlich stimmen die Bürger des 8. Wonderland über die nächsten Aktionen ab. Per demokratischen Beschluss wird so der Vatikan mit Kondom-Automaten dekoriert, wird eine Darwin-Bibel in Massenauflage gedruckt, werden millionenschwere Fußballprofis in einen chinesischen Sweatshop zur handgearbeiteten Massenschuh-Produktion verfrachtet. Das 8. Wonderland streut Salz in die Wunden der globalkapitalistischen Ungerechtigkeiten. Mit den sich radikalisierenden Aktionen erschüttern die Web-Revolutionäre nicht nur die Aufmerksamkeits-Ökonomie der internationalen Medien, sondern auch die der westlichen Geheimdienste, die globale Krisen heraufziehen sehen. Die staatlichen Suchmaschinen durchforsten das Internet und versuchen, dem neuen sozialen Alltag im Internet Herr zu werden. Doch die Flüchtigkeit, Variabilität und Mobilität der modernen Nomaden ist längst zum funktionierenden Gegenmodell staatlicher Kontrolle geworden. Als ein Hochstapler behauptet, Gründer und Kopf vom 8. Wonderland zu sein und seine Popularität für Werbespots ausnutzt, müssen die Internet-Partisanen jedoch handeln, wenn sie ein eigenes Gesicht wahren wollen. Allzu schnell sitzen sie in der Diskursfalle: als die Mächtigsten beginnen, der virtuellen Gemeinschaft Gewaltakte in die Schuhe zu schieben, ist die Jagd nach den Terroristen des 8. Wonderland offiziell eröffnet.
»8. Wonderland« vom französischen Regie-Duo Nicolas Alberny und Jean Mach legt mit bissigem Witz und lakonischer Ironie die Mechanismen revolutionären Handelns offen und hinterfragt seine Möglichkeiten in einer Ära der Virtualisierung. Alberny und Mach gelang eine völlig neue Ästhetik, eine radikale und in ihrer Einfachheit geniale Geschichte über Veränderung und Handlungsfähigkeit im 21. Jahrhundert.
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Jens Hoffmanns faszinierende Dokumentation über die amerikanische Pornoindustrie löste weltweit auf allen Filmfestivals einen Besucheransturm und Pressehype aus 9to5 - Days in Porn
San Fernando Valley ist das Epizentrum der US-Unterhaltungsindustrie für Erwachsene. Billionen von Dollar werden hier mit Pornos verdient, mehr als in der Musikindustrie. Jens Hoffmann befragt in 9TO5 – DAYS IN PORN die Menschen, die hinter diesem Sexgeschäft stehen. Wer sind sie, und was sind ihre Gründe, in diesem Metier zu arbeiten? Oder ist es etwa eine Lebenseinstellung? In der Struktur eines Episodenfilms werden zehn Geschichten gezeigt, das „normale“ Leben der Darsteller, ihre Hoffnungen und Träume. Die Beanspruchung bei dieser Art von „Performance“ fordert auf jeden Fall ihren Tribut; und eine kurze Zeit in diesem Geschäft kann alles bedeuten: Beginn oder Ende der Karriere oder des normalen Lebens.
9to5-DAYS IN PORN porträtiert die Protagonisten der Branche auf sehr direkte und trotzdem sensible Art. Das Kaleidoskop aus faszinierend ehrlichen Porträts, die in über 18 Monaten Drehzeit entstanden sind, bietet tiefe Einblicke in die persönlichen Lebensumstände der Menschen, die in der Welt des Porno leben und arbeiten.
Meist wird über sie gesprochen und geurteilt, selten kommen sie selbst zu Wort. Dies ist der Blick von innen heraus - ungeschönt und authentisch, ohne zu glorifizieren, aber auch ohne gängige Klischees zu bedienen, verstörend nah und tief bewegend.
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Achtung, Baby, dieser Film ist gefährlich! Sie sehen Massenvergewaltigungen und sadomasochistischen Sex, treffen Waffenfetischisten und Freunde des Naziregimes. Oder doch nicht? All das und noch viel mehr hat man Bruce LaBruce, dem Anführer und enfant terrible der Queercore-Filmszene, schon vorgeworfen. Und wäre der Satz nicht schon zu den Arbeiten von Pasolini geprägt worden, könnte man sagen, daß der Film- und Theatermacher alle heiligen Kühe unsittlich berührt hat. LaBruce provoziert, schockiert, ironisiert. Dabei ist er immer ein konsequenter Verfechter schwuler Interessen.
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